Was passiert mit Haustieren, wenn diese infolge unüberlegter Anschaffung oder widerlicher Tierhaltung, nicht mehr gehalten werden können / dürfen? Mit dieser Frage wurden meine Frau Christa und ich, Wilfried Binggeli, in den vergangenen Jahren massiv konfrontiert. Aufgrund dieser Begebenheit hat sich, was Christa und ich ab 1995 als Streichelzoo aufgebaut haben, insbesondere aber durch die Liebe zu den verstossenen Tieren, und diese durch die Aufnahme vor dem frühzeitigen Tod zu bewahren, zum Findeltierpark gewandelt. Mittlerweilen beherbergt der Findeltierpark, der sich am Bahndamm entlang, auf 170 x 40 Meter erstreckt, über 120 Findeltiere: Kaninchen, Meerschweinchen, Frettchen, Ziegen, Ponys, Mini-Pics, Gänse, Stummenten, Brieftauben und Waschbären. Für Tierfreundinnen und Tierfreunde, aber auch den Rest der Welt, führten wir auch ein nettes, gemütliches Restaurant, in dem die Gäste vom Team gerne kulinarisch verwöhnt wurden. Eine Gartenwirtschaft mit grosser Sommer-Grill-Terrasse, sowie ein Säli für 22 Personen war ebenfalls vorhanden. Haustiere waren ebenso willkommen, auch für sie stunden auf Wunsch Menüs bereit. Wie wohl viele durch die Medien vernommen haben, fiel das Restaurant vom 1. auf den 2. August 2007, leider einem Vollbrand zum Opfer, ausgelöst durch einen Feuerwerkskörper. In angrenzenden Vollieren und Gehegen kamen dadurch auch viele Tiere ums Leben. Unser Wille das Restaurant wieder aufzubauen und der darauf folgende, einjähriger Kampf darum, wird von Christa und mir, anfangs September 2008 endgültig aufgegeben. Der Wohnblockbesitzer, dessen Grundstück an unseres angrenzt, (Von Moos Daniel Birch 14 8317 Tagelswangen ZH) verweigerte uns, ohne jegliche Stellungsnahme, das Näherbaurecht. (für uns, sowie viele andere Personen, insbesondere die Stammgäste, unbegreiflich, da das neue Restaurant auf den, auch nach dem Brand, bestehenden Fundamenten in gleicher Grösse wieder aufgebaut werden sollte) Nach neuerem Baugesetz, ist von Moos berechtigt, einen Abstand von drei Metern von seinem Grundstück zu verlangen) Aufgrund der Topographie, war ein Wiederaufbau unter dieser Bedingung aber nicht mehr möglich! Erfreuen, am ehemaligen Restaurant-Gelände, können sich unterdessen die Ziegen. An dieser Stelle steht seit September 2008 eine Futterstelle, inkl. Stallungen, gesponsert von der Hausbesitzerin der angrenzenden Liegenschaft, Emil - Schiblistrasse 20, in der sich auch unsere Wohnung befindet.